Entspannung

 

Um in Zeiten voller Stress gesund und in seiner Kraft bleiben zu können, ist es notwendig, regelmäßig Stress abzubauen und sich zu entspannen. Denn wer 100% leistet, sollte auch zu wieder 100% auftanken.

 

In einem ganz normalen Arbeitsalltag haben jedoch die wenigsten die Möglichkeit sich zwischendurch zu entspannen. Oder dafür, angestauten Stress zu 'entladen'. Und so verharren wir oftmals in unseren Anspannungen, auch wenn die eigentliche Stresssituation schon längst vorbei ist. Die Folgen können wir körperlich, mental und psychisch spüren - über Verspannungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne und Tinnitus, Verdauungsbeschwerden, Herzerkrankungen, hormonelle Dysbalancen, Unausgeglichenheit, Gereiztheit, Ängste und Depressionen.


Durch Yoga Entspannung und Leichtigkeit erfahren

 

Yoga kennt wirkungsvolle Übungen, um erhöhter Anspannung zu begegnen. Übungen, mit denen wir Stress abbauen, ein überreiztes Nervensystem stärken und regenerieren und ganzheitliche Entspannung und Leichtigkeit fördern. Über Bewegung und Körperachtsamkeit, den Atem, Tiefenentspannung und Meditation und über das Einnehmen einer inneren Haltung von Gelassenheit, Freundlichkeit und Akzeptanz.

 

An dieser Stelle möchte ich Ihnen mein Lieblingswort aus der Achtsamkeitspraxis verraten. Es stammt von der Yogalehrerin Ursula Lyon und nennt sich 'Fehlerfreundlichkeit'. Denn anders als man meinen könnte, strebt die Achtsamkeitspraxis nicht nach der perfekten und fehlerfreien Umsetzung, sondern darum, dass uns bewusst wird, wenn uns Fehler passieren. Dass wir mitbekommen, welche Umstände dazu führen und was Fehler in uns auslösen.

 

Wie viel Stress bereiten wir uns selbst (und anderen), indem wir kritisch, fordernd, nörgelnd und ungeduldig sind? Dabei lernen wir hauptsächlich aus Erfahrungen und Fehlern dürften eigentlich ein wenig nachsichtiger sein, für ein entspannteres Miteinander. Es sind die Vier Herzqualitäten aus der Yoga- und Achtsamkeitslehre - Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Geduld (Fehlerfreundlichkeit) - die einen selbst entspannen und die Menschen, die einen umgeben.1

 

In diesem Sinn und in herzlicher Verbundenheit,
Heike Razaq

 

 

 

 

 

1 aus Anna Tröckes, 'Die sieben Schätze des Yoga', GU Verlag