Starkmacher Optimismus

 

 

Optimisten sind diejenigen, ja Sie wissen schon, für die das zur Hälfte gefüllte Glas immer halbvoll ist, die selbst unter widrigsten Umständen zuversichtlich und voller Vertrauen sind und die für jedes Problem eine Lösung parat haben.

 

Was Sie vielleicht noch nicht wussten: Optimisten gehen nicht nur mit mehr Zuversicht und Lebensfreude durchs Leben, sie sind auch körperlich gesünder. Eine Studie der Techniker Krankenkasse, des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und der Roehampton University in England belegt: 'Wer sich trotz Stress und Belastungen seinen Optimismus bewahrt, ist besser vor Infektionen der oberen Atemwege geschützt als ein Pessimist in der gleicher Situation'.1

 

Sich selbst unter schwierigen Lebensumständen, trotz Niederlagen und Krisen, eine positive und zuversichtliche Haltung zu bewahren, ist eine Kunst, die weitreichende Folgen hat. Die amerikanische Professorin Barbara Fredrickson beschreibt in ihrem Buch 'Die Macht der guten Gefühle', dass eine positive Grundhaltung den Horizont erweitert und neue Möglichkeiten schafft. Dass sie den Menschen darin unterstützt, sein volles Potential auszuschöpfen, dass sie dazu beiträgt, länger und glücklicher zu leben und vor Stress besser geschützt zu sein.2

 

Das Gute ist: eine positive und konstruktive Lebenshaltung kann mit Hilfe gezielter Meditationen und Resilienztraining gefördert werden. Optimismus ist ein wichtiger Resilienzfaktor und ein echter Starkmacher in schwierigen oder stressbelasteten Zeiten. Er ist Bestandteil einer bewussten inneren Haltung, die zu mehr Freude, Glück und Selbstbewusstsein verhilft, selbst dann, wenn das Leben uns Zitronen schenkt.

 

 

Quelle:

1 'Optimism, Self-Efficacy, and Perceived Stress as Predictors of Self-Reported Health Symptoms in College Students', Zeitschrift für Gesundheitspsychologie, 17/4, 2009

2 'Die Macht der guten Gefühle', Barbara L. Fredrickson, Campus Verlag