Wissenswertes zu Meditation

 

Zu Meditation gibt es viele Vorurteile und falsche Vorstellungen. Doch es lohnt sich, sich näher mit Meditation zu beschäftigen, denn vor allem Achtsamkeitsmeditation ist ein wirkungsvolles Instrument, welches uns in einem stressigen Lebensalltag unterstützt und uns auf Dauer mehr Gelassenheit und seelisches Gleichgewicht schenkt.

 

Um als Einstieg in dieses Thema der Meditation das Mysteriöse zu nehmen, möchte ich den Physiker und Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker zitieren, der wie folgt gesagt hat: "Meditation macht aus uns niemand anderen, sondern den, der wir immer gewesen sind."

Ein starker Schutz für Körper, Geist und Seele

Meditation lässt uns zur Ruhe kommen und uns auf das besinnen, was wirklich wesentlich ist. Darüberhinaus befähigt Meditation uns zu mentaler Stresskompetenz dort, wo wir diese brauchen: in unserem Alltag. Wir stärken unsere Fähigkeit zu Aufmerksamkeit und Präsenz und laden heilsame Qualitäten, Klarheit, Harmonie und Schönheit in unser Bewusstsein ein. Bei regelmäßiger Praxis entwickeln wir ein stabiles seelisches Gleichgewicht und eine innere Haltung, die uns leichter mit Druck, Belastungen und herausfordernden Situationen umgehen lässt.

 

Regelmäßige Meditationspraxis bewirkt nachhaltige Veränderungen im Gehirn, vor allem in jenen Zentren, die für Aufmerksamkeit und emotionale Steuerung zuständig sind, worüber wir beispielsweise Emotionen besser regulieren können. Durch den Fokus auf den gegenwärtigen Augenblick unterbricht Meditation negative Gedankenspiralen und positive Emotionen können gefördert werden. Die Wirkungen, die dies auf unsere körperliche und psychische Gesundheit hat, sind vielfältig und wissenschaftlich bewiesen.

Meditation kann therapeutisch wirken

Die regelmäßige Praxis von Meditation hat einen therapeutischen Wert: sie stärkt das Immunsystem, verbessert Schlafstörungen, Depressionen, Ängste, innere Unruhe aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Meditation vermag den Blutdruck, den Cholesterinspiegel und die Ausschüttung von Stresshormonen zu senken.

 

Eine Studie "Yoga bei arterieller Hypertonie" der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin Universität Duisburg-Essen konnte belegen, dass Yoga als unterstützende Behandlungsmöglichkeit bei Bluthochdruck empfohlen werden kann. Dabei sind es weniger die Körperübungen, die zu einer Verbesserung beitragen, sondern vor allem Meditation und Atemübungen. Diese Studie ist im "Deutschen Ärzteblatt" erschienen ... zur Studie

Stille genießen

In einer Welt, die zunehmend schneller und lauter wird, zeigt Meditation uns einen anderen Weg: jenen, die Stille zu genießen und einmal nichts zu tun, sondern einfach nur zu sein.

 

Die innere Ruhe, die über die Praxis von Meditation entsteht, ist essentiell stärkend. Sie bringt uns wieder in Verbindung mit dem, wovon unser moderner Lebenalltag uns sogartig wegzieht: in Verbindung mit uns selbst und der eigenen inneren Stimme.

 

Um unserer inneren Stimme lauschen zu können, brauchen wir einen ruhigen Geist. Auf diese Weise können wir die Welt, die wir uns selbst erschaffen haben, loslassen und die Dinge um uns herum, andere Menschen, Probleme, Herausforderungen aber auch uns selbst klarer und ‚mit den Augen des Herzens‘ sehen. Wir kommen in Verbindung mit einer inneren Kraftquelle, die ich als 'Seelenkraft' bezeichnen würde, und über die wir jederzeit Ruhe, Gelassenheit und neue Kraft schöpfen können.

Wenn du dich für die wunderbaren Wirkungen von Meditation interessierst, einen Einstieg in dieses Thema suchst oder gezielt dein seelisches Gleichgewicht unterstützen möchtest, empfehle ich dir die Teilnahme an meinem Meditationsprogramm. Hier erfährst du mehr: